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»Obst im Supermarkt kaufen

Gemüse aus der Region oder aus Übersee, das Obst vom Bauern aus dem Nachbarort oder im Winter aus Neuseeland? Diese und andere Fragen stellen sich heutzutage die Verbraucher, wenn es um Qualität und Service beim Einkauf geht. Wo ist der Kunde unterm Strich besser bedient: bei seiner Supermarkt-Bestellung, oder beim Obsthändler auf dem wöchentlichen Markt? tomate Frische und Qualität sind heutzutage Merkmale, auf die in einer gesunden Küche nicht verzichtet wird. Natürliche Produkte, also unverarbeitete Erzeugnisse werden in der eigenen Küche weiterverarbeitet und zu Speisen zubereitet. Das Angebot ist übergroß und vielfältig. Es gibt für den Kunden viele unterschiedliche Einkaufsquellen, vom Hofladen bis hin zum Discounter. Jeder wirbt für sich und seine Produkte, denn jeder von ihnen muss Umsatz und Gewinn machen. Die einen für ihre Aktionäre, die anderen zum eigenen Lebensunterhalt. Einmal unterstellt, dass alle Produkte von der Qualität her vergleichbar gut sind, spricht vieles, wenn nicht alles für frische Ware aus der Region. Die Produkte der Supermärkte und Discounter werden ganzjährig zentral eingekauft, an die einzelnen Geschäfte dezentral verteilt und dort verkauft. Es handelt sich in vielen Fällen um Importware aus anderen Ländern oder Kontinenten. Die heutige Supermarkt-Bestellung beinhaltet Obst und Gemüse, das schon vor Wochen, oft Monaten geerntet wurde. Lagerung am Ort der Ernte, Transport nach Deutschland, dezentrale Verteilung und wiederum Lagerung bis zum Verkauf gehen zu Lasten von Qualität und Frische. Darunter leidet der Nährwert. Und wenn die Ware dennoch frisch wirkt, so ist sie zu diesem Zweck dementsprechend präpariert worden. Das ist so, denn das eine schließt das andere aus. Ganz anders bei Produkten aus der Region. Die Wege sind kurz, es kann bedarfsgerecht angeboten werden. Der Erzeuger ist vielfach der Anbieter. Er kennt sein Produkt, er kann es dem Käufer auf dem Markt erklären und präsentieren. Im Supermarkt hingegen ist durch Timesharing, Jobsharing sowie aus sonstigen Personalgründen kaum Fachpersonal am Obst- und Gemüsestand anzutreffen. Und eine fundierte Auskunft könnte auch nicht erwartet werden.

Denn wer könnte schon Erklärendes zu Spargel aus Peru, oder zu Erdbeeren aus Australien sagen?

27.01.2012, von Lukasz

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